FAQ - Häufig gestellt Fragen - Informationen für Wettbewerbs-Teilnehmer

Dürfen die Außenmaße der Box die angegebenen Maße überschreiten?

Ja, dürfen sie.

Wie lange dauern die Wertungsphasen?

Beide Wertungsphasen sollen 10 Minuten dauern.

Reicht es aus, die Deadline des Final Design Reports nur in digitaler Form einzuhalten, oder müssen zu dem genannten Datum bereits die gedruckten und gebundenen Exemplare bei Ihnen eingegangen sein?

Digitale Form (Email ist ausschlaggebend). Schriftliche Form kann innerhalb von 3 Tagen (Poststempel) nachgereicht werden.

Gilt für das Video, welches das UAV im Flug zeigt eine Punktestrafe und wenn ja, zu welchem Datum sollte es eigentlich eingereicht werden (im Bericht steht ja als letztes Datum zum "Einreichen des UAV im Flug" der 29.07.18)?

Eine Punktstrafe ist nicht vorgesehen. Das Video soll die Flugtauglichkeit unter Beweis stellen und ist Voraussetzung für die Startfreigabe.
Dieses Video ist zu unterscheiden von den Videos, die den Prozess (also die Konzeptionierung, den Bau, Tests, Erprobung usw.) für den Dokumentarfilm zu festhalten sollen.

Was genau soll auf dem Video des UAV im Flug zu sehen sein?

Start, Landung, Flug, bei Verwendung eines Autopiloten auch Flug mit Autopilot mit Schwenk auf GCS.

Muss das Video in irgendeiner Form geschnitten werden, oder reicht es aus ein einziges Video als Nachweis der Flugtauglichkeit einzureichen?

Ein einziges Video ist ausreichend, jedoch soll klar ersichtlich sein, dass das Fluggerät sicher betreiben werden kann.

Im Orga Dokument steht, dass wir unser aufgezeichnetes Videomaterial bereits zum Abgabedatum des Final Design Report einreichen sollen. Wir würden unsere gesammelten Videos gerne später einreichen bzw. noch weitere Dokuvideos nachreichen.

Zur Erstellung des Dokumentarfilms sollten die Filmesequenzen bei der Abgabe des Final Design Reports zur Verfügung gestellt werden, damit sie zeitnah eingearbeitet werden können. Es ist jedoch möglich, weitere Ausschnitte bis zum 15.08. nachzureichen.
Das Video, das die Flugtauglichkeit des Fluggeräts unter Beweis stellt, muss jedoch bis zum 29.07.18 zur Verfügung gestellt werden.

Der Final Design Report soll laut Regelwerk maximal 20 Seiten umfassen (ohne Anhang). Sind in diesen 20 Seiten Abbildungen und Diagramme, die im Text und nicht im Anhang stehen mit inbegriffen? Darf Kapitel 1 als erste Seite gezählt werden?

Der Final Design Report darf eine Anzahl von 20 Seiten (ohne Anhang) nicht überschreiten. Anhänge müssen in den Anhang, ansonsten gelten sie zu den 20 Seiten.

In welcher Form sollen Videos eingereicht werden. Stellen Sie dafür eine Upload-Seite zur Verfügung oder sollen diese z.B. auf einem Datenträger per Post geschickt werden?

Beides ist möglich, sowohl ein Datenträger in der Post als auch ein Link von einer Plattform (wetransfer, Dropbox o.ä.).

Muss für das UAV tatsächlich eine Transportverpackung gebaut werden oder ist es ausreichend, diese wie für den Final Design Report gefordert nur als technische Zeichnung einzureichen?

Eine technische Zeichnung im Final Design Report reicht aus. Es wird jedoch empfohlen, eine Box zum Transport anzufertigen.

Mit der Abgabe des Final Design Reports soll eine Kopie des Anmeldeformulares mit der Unterschrift aller Teammitglieder und des betreuenden Professors abgegeben werden. Warum soll der betreuende Professor das Dokument unterschreiben?

Unsere studentische Gruppe arbeitet zwar eng mit dem IFF zusammen, wird aber nur von Studenten organisiert und nicht aktiv vom Professor des IFF betreut.
Wenn keine fachliche Unterstützung durch einen Professor erfolgte, muss dieser nicht unterschreiben. (Siehe auch Antwort auf FAQ: Welche Aufgabe hat der betreuende Professor?).

Auf das UAV soll unter anderem die Startnummer angebracht werden. Teilen Sie uns die finale Startnummer noch vor dem Wettbewerbstermin mit, oder sollen wir diese erst vor Ort anbringen?

Die Startnummern werden gemäß des Zeitpunkts des Eingangs der Anmeldungen vergeben und können bei Herrn Rang der DGLR erfragt werden.

Bei unserem UAV-Design ist es nicht möglich die Startnummern auf dem Rumpf anzubringen, weil sich der Rumpf bei unserem Nurflügel-Design nicht wirklich von den Tragflächen absetzt.

Wenn kein Rumpf vorhanden ist, dann wie vermerkt, oben und unten auf linke und rechte Tragfläche.

Was zählt es alles zum Begriff "Autopilot" dazu? Wenn man die klassischen Kaskaden einer Flugregelung betrachtet (Dämpfung, Lageregelung, Geschwindigkeits- u. Höhenregelung, Bahnregelung), zählt dann schon eine Dämpfung als Autopilot?

Im Sinne des Reglement ist mit „Autopilot“ ein Bahnregler gemeint, der das Fluggerät während des Abfliegens des Parcours auf einer vorgegebenen Bahn hält. Während des Starts und der Landung dürfen Regler zur Unterstützung des Piloten verwendet werden.

Sind mehrere Anmeldungen möglich?

Wir haben uns entschlossen, Teams die Teilnahme mit mehreren Luftfahrzeugen zu erlauben. Es ist jedoch zu betonen, dass die Reports für jedes Fluggerät eingereicht werden müssen.

Kann im "Loiter" Teil wie ein Flächenflugzeug geflogen werden oder ist es gefordert zu schweben?

Die Transition unter Punkt 2 der Nummerierung auf Seite 9 ist die Transition in den Flächenflug. Die Phase Loitern ist daher im Flächenflug zu absolvieren.

Ist es erlaubt, mit einem gekauften Modellflugzeug am Wettbewerb teilzunehmen?

Die aerodynamische Auslegung des Flugwerks muss auf die Flugaufgabe angepasst sein, außerdem muss eine Vorhersage für erreichten Punkte getroffen werden. Der Nachweis muss im Final Design Report erfolgen (Kapitel "Aerodynamische und Strukturauslegung"). Der Kauf eines fertigen Modellflugzeugs ist daher wenig konkurrenzfähig, da es den Lösungsraum bereits stark einschränkt. Außerdem ist die Vorhersage der erreichbaren Punkte auf Grund der erfahrungsgemäß dünnen Informationslage über Modellbausätze schwierig.

Der Einsatz eines gekauften Modellflugzeugs ist folglich erlaubt, aber nur bedingt konkurrenzfähig.

Welche Aufgaben hat der betreuende Professor?

Ein betreuender Professor ist eine Möglichkeit, sich fachliche Unterstützung zu holen. Wenn diese in Anspruch genommen wird, muss dies im Report vermerkt sein.

Welchen Witterungsbedingungen muss das UAV standhalten?

Da der Flugwettbewerb nicht während realer Einsatzbedingungen (siehe Beispielmission: Starkwind, Nacht, starkem Regen etc.) abgehalten werden wird, müssen die Wettbewerbs-UAV diesen Bedingungen standhalten können. Es ist davon auszugehen, dass der Wettbewerb bis zu einer konstanten Windgeschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde abgehalten werden wird.

Neben Fernsteuerungen mit 2,4GHz-Systemen gibt es mittlerweile noch Systeme auf anderen Frequenzen, die in Deutschland legal betrieben werden dürfen. Ist es erlaubt, Fernsteuerungen / Datenlinks auf anderen Frequenzen als 2,4GHz zu verwenden?

Ja, eine Verwendung von Fernsteuerungen / Datenlinks auf anderen Frequenzen ist zulässig, sofern die Regelungen und Gesetze der Bundesrepublik Deutschland eingehalten werden.

Bei Verwendung von Flightcontrollern (bspw. Pixhawk) wie beispielsweise eines Pixhawks ergibt sich durch eine separate Stromversorgung des Empfängers kein sicherheitstechnischer Vorteil. Muss der Empfänger trotzdem separat mit Strom versorgt werden?

Die separate Stromversorgung soll die Trennung der Stromversorgung des Antriebs von der Stromversorgung der restlichen Elektronik dienen. Folglich muss im Fall eines Flightcontrollers dieser separat mit Strom versorgt werden, darf aber wiederum den Empfänger versorgen.

Welche Aufgabe hat der erwähnte "Notausschalter" (Kapitel 8.6) im Detail? Ist dieser als "Arm/Disarm"-Switch zur Betätigung am Boden zu verstehen oder ist er als "Killswitch" an der Fernsteuerung zu verstehen, um einen Flug abzubrechen?

Der Notausschalter soll es ermöglichen, einen unkontrollierten Flug des Fluggeräts abzubrechen, wenn das Fluggeräte den Luftraum beispielsweise auf unkontrollierte Weise verlässt und muss folglich an der Fernsteuerung angebracht sein. Nach der Betätigung soll das Fluggerät auf möglichst kurzem Weg zu Boden gehen.

Wie soll die Dämpfung des Regelungssystems getestet werden?

Der geplante Test sieht vor, dass das Fluggerät am Boden steht und an verschiedenen Seiten angehoben wird, um eine Störung der Fluglage zu imitieren. Die Ruderausschläge sollen dann entgegen der Störung wirken.

Muss während des Starts und der Landung komplett manuell geflogen werden und folglich gar kein Regler zur Unterstützung verwendet werden?

Siehe der FAQs auf http://vtol.dglr.de/faq_haeufige_fragen/index.html.
Während Start und Landung sind Regler zur Unterstützung des Piloten erlaubt.